{"id":51,"date":"2010-02-04T22:21:03","date_gmt":"2010-02-04T22:21:03","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1:8090\/index.php\/03022010-unverhofft-kommt-viel-zu-selten\/"},"modified":"2026-05-25T19:03:35","modified_gmt":"2026-05-25T19:03:35","slug":"03022010-unverhofft-kommt-viel-zu-selten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/index.php\/beobachtungsberichte\/beobachtungsberichte-2010\/03022010-unverhofft-kommt-viel-zu-selten\/","title":{"rendered":"03.02.2010 &#8211; Unverhofft kommt viel zu selten"},"content":{"rendered":"<p>Unverhofft kommt viel zu selten &#8230;<br><br>&#8230; zumindest, was klaren Himmel angeht.<br><br>Doch heute, am Tag des 11ten Geburtstags meiner gro\u00dfen Tochter, war die \u00dcberraschung perfekt. Entgegen der Wettervorhersagen klarte es am sp\u00e4ten Nachmittag mehr und mehr auf. Als wir die Geburtstagsg\u00e4ste verabschiedet und die Wohnung wieder in ihren urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcckversetzt hatten, ging ich gegen 20.30Uhr zum Nachbarn r\u00fcber, um ihn zu fragen, ob er Lust h\u00e4tte Sterne gucken zu gehen. Ohne gro\u00df zu \u00fcberlegen stimmte er zu und wir trugen zuallererst meinen gro\u00dfen 16&#8243; Dobson raus, damit der Spiegel sich schon mal an die 0\u00b0 Au\u00dfentemperatur gew\u00f6hnen konnte.<br><br>Nachdem ich mich dann umgezogen, meinen Beobachtungskrempel in die Einfahrt getragen und die Stra\u00dfenlaterne &#8222;ausgeknipst&#8220; hatte gings dann gegen 21Uhr los.<br><br>Da ich vom Wetter doch sehr \u00fcberrascht wurde, hatte ich mich gar nicht richtig vorbereiten k\u00f6nnen. Mein Ziel war es eigentlich, die tollen letzten Beobachtungsberichte von Forenkollege Costa nachzuvollziehen, hatte er doch in den letzten Wochen einige sch\u00f6ne Objekte &#8222;abgeschossen&#8220;, die ich auch noch garnicht beobachtet hatte. Dazu hatte ich mir vor einigen Tagen seine Berichte ausgedruckt und Aufsuchkarten der Objekte ausgedruckt. Ich hatte sie aber nicht ausreichend studiert, was sich dann sp\u00e4ter auch rechen sollte.<br><br>Aber ich hatte auch noch andere Aufgaben auf meiner &#8222;To-do-Liste&#8220;. So hatte meine &#8222;16Zoll-Dobson+5&#8243;-Richie-Kombi&#8220; ihr First Light noch nicht vollziehen k\u00f6nnen und auch mein k\u00fcrzlich erstandener Fisheye-Objektivaufsatz f\u00fcr meine EOS hatte noch kein Sternenlicht gesehen.<br><br>Zuerst aber schubste ich meinen 16&#8243;er erstmal mit dem 32ger TS WA auf M42. An diesem fiel mir, trotz leicht diesigem Himmel, sofort die leicht gr\u00fcnliche Farbe auf. Hey, zum ersten Mal Farbe an M42. Gro\u00dfe Klasse. Ein \u00e4hnliches Erlebnis hatte ich bisher nur einmal beim letzten ATB in Hertingshausen, als ich M57, den Ringnebel in der Leier, gr\u00fcnlich sehen konnte. Ich bemerkte beim Beobachten des Orionnebels aber auch, dass der Spiegel ganz offensichtlich noch nicht auf Betriebstemperatur war. Zwar war es kein Problem das Trapez in seine vier hellsten Sterne aufzul\u00f6sen, aber die Abbildung war doch ziemlich schwammig.<br><br>W\u00e4hrend Nachbar Henning den 8&#8243; Dobson seines Sohnes in der Einfahrt neben meiner Kombi aufbaute, besch\u00e4ftigte ich mich erstmal mit der EOS. Es dauert ziemlich lange, bis ich im Livebild des Displays einen Stern zum fokussieren fand. Ein Stern wars letztenendes auch nicht, sondern der helle Mars. Nachdem ich die Kamera mit Fisheye senkrecht in den Himmel ausgerichtet hatte, lies ich sie ein paar 30-Sekunden-Belichtungen bei Blende f\/6,3 und ISO1600 schie\u00dfen. Aus 8 der gewonnen Belichtungen entstand folgendes Summenbild:<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e144bf615&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e144bf615\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Stimmungsbilder\/Fisheye%20Einfahrt.jpg\" width=\"480\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Deutlich sind die Spuren durchziehender, leichter Bew\u00f6lkung zu sehen, aber auch die starke Aufhellung der \u00f6stlich von mir in 2km Entfernung gelegenen Kreisstadt Korbach. Osten ist auf dem Foto in etwa zwischen 7 und 8 Uhr.<br><br>Aber dann gings mit dem Dobson weiter. W\u00e4hrend M42 ja nicht sehr hoch am Himmel steht, ist das Galaxienduo M81\/82 in der gro\u00dfen B\u00e4rin zur Zeit wieder in h\u00f6heren Breiten zu finden. Lange hatte ich meine Liebelingsgalaxie M82 nicht mehr beobachten k\u00f6nnen, also freute ich mich doppelt darauf endlich mal wieder einen Blick auf die Starburst-Gx werfen zu k\u00f6nnen. Dabei machte ich dann auch meine ersten Erfahrungen mit den Gegengewichten, die ich ja wegen des aufgesattelten 120\/600 Richfieldrefraktors anbringen mu\u00dfte. Das Handling ist doch sehr umst\u00e4ndlich und teilweise auch recht nervig. Wenn man nicht aufpasst ist es schnell passiert und der Dobson schl\u00e4gt in eine Richtung um. Man mu\u00df die Gewichte schon ein bischen hin- und herbewegen, bis man die passende Balance f\u00fcr die gerade gew\u00fcnschte Beobachtungsh\u00f6he gefunden hat. Sehr schade, denn dadurch geht einiges von der Spontanit\u00e4t einer Dobsonmontierung verloren. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, ich hatte aber bereits nach dem Umbau damit gerechnet, dass dies noch nicht der Weisheit letzter Schlu\u00df sein w\u00fcrde. Leider best\u00e4tigten sich meine Vermutungen.<br><br>Die Kombination aus gro\u00dfem Dobson und aufgesatteltem Richie ist aber prinzipiel schon genial, wie ich auch an M81\/82 gleich bemerkte. Der Richie ist dabei wie ein Supersucher. Da ich nur ein 2&#8243;-\u00dcbersichtsokular besitze und dieses am 16&#8243;er einsetzen wollte, hatte ich den ganzen Abend mein 32ger Pl\u00f6ssl im OAZ des Richie eingesteckt, was auch ganz nett war. Leider verschlechterte sich der Himmel immer mal wieder, soda\u00df die damit erreichte AP meist zu gro\u00df war.<br><br>Henning versuchte indes dem Mars Details mit seinem 8&#8243;er zu entlocken. W\u00e4hrend er etwas entt\u00e4uscht schien, da er zuerst nichts entdecken konnte, hatte ich schnell meine Freude an dem roten Planeten. Im 16&#8243;er bei 366facher Vergr\u00f6\u00dferung war der Mars zwar immer noch recht hell und so richtig scharf bekam ich ihn auch nicht rein, dennoch waren die gro\u00dfe Syrte und die n\u00f6rdliche Polkappe sofort zu erkennen. Das Seeing war zwar nicht perfekt, aber zwischendurch gabs immer mal ganz sch\u00f6ne Momente, wo man die Details etwas deutlicher erkennen konnte. Danach versuchte ich den Mars auch mal im 8&#8243;er Dobson. Da gefiel er mir doch noch etwas besser, da zum einen nicht so hell, zum anderen auch sch\u00f6n scharf begrenzt. Ich denke mal, dass der Spiegel des 16&#8243;ers noch nicht so recht temperiert war. Auch vermute ich, dass das Tubusseeing des 16&#8243;ers noch seinen negativen Anteil an der etwas flauen Abbildung hatte.<\/p>\r\n<p>Dann gings wieder zur\u00fcck in den Deep Sky. Das erste f\u00fcr mich neue Objekt wollte aufgesucht werden &#8211; NGC2359 &#8211; Thors Helm, im Sternbild Gro\u00dfer Hund. Costa hett berichtet, dass es einfacher war diesen riesigen Gasnebel mit OIII-Filter aufzusuchen. Da der gro\u00dfe Hund in unseren Breiten ja auch ziemlich tief am Himmel steht und ich noch dazu in unserer Einfahrt leider keine freie Horzontsicht habe und \u00fcber D\u00e4cher und B\u00e4ume hinweg beobachten mu\u00df, versuchte ich es erst garnicht ohen OIII. Ich hatte im leichten Dunst schon Probleme mit blo\u00dfem Auge die beiden Sterne am Himmel zu entdecken, die mir zum Aufsuchen der richtigen Region helfen sollten. Die Sterne sind \u00fcbrigends 4m1 (das &#8222;Ohr&#8220; vom Hund), bzw. 4m8 (westlich von M47) hell. Diese nur gerade eben mit blo\u00dfem Auge zu entdecken zeigen doch, wie schlecht der Himmel vor allem in dieser &#8222;H\u00f6he&#8220; \u00fcberm Horizont war. Umso \u00fcberraschter war ich, dass ich Thors Helm fast sofort im Gesichtsfeld meines 32ger TS WA\u00b4s hatte. Die Form war relativ gut zu erkennen. Erinnerte mich ein klein wenig an den Kopf von Micky Maus. Dann versuchte ich es mit h\u00f6herer Vergr\u00f6\u00dferung. Mit dem 14er Speers komme ich am 16&#8243;er auf 131fach. Trotz OIII fand ich den Nebel zuerst gar nicht. Erst nachdem ich mit dem \u00dcbersichtsoku und eingeschraubtem Baader UHC-S Filter die Position wiedergefunden hatte, konnte ich den Nebel auch im 14er Speers entdecken. Aber der Anblick lie\u00df doch stark zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, soda\u00df ich noch ein wenig mit dem \u00dcbersichtsokular beobachtete. Im UHC-S Filter war die Form auch bereits zu erahnen. Nicht so gut wie mit dem Baader OIII, aber es ging schon. Dann versuchte ich es ohne Filter. Die Position des Nebels zusammen mit den ihn umgebenden Sternen hatte ich mir recht gut eingepr\u00e4gt. Trotz allem war ohne Filter nichts von Thors Helm zu entdecken. Rein gar nichts, auch beim leichten wackeln am Tubus war keine Nebelaufhellung auszumachen. Schon erstaunlich, was so ein OIII-Filter da ausmacht. Einmal mehr freute ich mich \u00fcber den Kauf dieses Linienfilters.<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e144bf737&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e144bf737\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Stimmungsbilder\/Einfahrtspechteln%206.JPG\" width=\"480\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Henning hatte sich in der Zwischenzeit verabschiedet. Ich wollte aber noch etwas weiter beobachten, was nat\u00fcrlich auch bedeutete, dass ich den 16&#8243;er allein reinbringen mu\u00dfte. Das konnte mich aber nicht davon abhalten, noch etwas drau\u00dfen zu bleiben. Es zogen zwar schon die ersten leichten Wolkenfelder durch, die der Satellitenfilm auch vor dem Rausgehen angek\u00fcndigt hatte, aber ich wollte mehr.<br><br>Etwas weiter \u00f6stlich von Thors Helm wollte ich mich dann an dem n\u00e4chsten Objekt aus einem von Costas Berichten versuchen. Es sollte der planetarische Nebel NGC2438 sein, der sich im n\u00f6rdlichen Teil des offenen Sternhaufens M46 befindet. Schon im \u00dcbersichtsokular mit eingeschraubtem OIII-Filter war der Nebel deutlich zu erkennen. Dann mit 131facher Vergr\u00f6\u00dferung war er deutlich als Ringnebel zu erkennen. Ein sehr sch\u00f6ner Anblick, dieser planetarische Nebel, eingebettet in hunderten von Sternen des offenen Sternhaufens M46. Den mu\u00df ich unbedingt bei besseren Bedingungen nochmal aufsuchen.<br><br>W\u00e4hrend sich der Himmel zusehends verschlechterte beschlo\u00df ich noch ein weiteres Objekt anzufahren, welches bisher auch noch nicht bei mir auf der Liste gestanden hat &#8211; Hickson 44. Die stelle, an der sich das Galaxienquartett befinden sollte war auch sofort gefunden. Allerdings zeigte sich hier sofort, dass ich mich etwas besser h\u00e4tte vorbereiten m\u00fcssen. Da ich nicht genau wu\u00dfte, wo genau die vier Galaxien zu sehen sein m\u00fc\u00dften, konnte ich nur die beiden hellsten Kandidaten ausmachen &#8211; NGC3190 und NGC3193. Die anderen beiden Galaxien konnte ich nicht ausmachen. Es wird wohl vor allem an dem sich weiter verschlechternden Himmel gelegen haben, aber wohl auch daran, dass ich keinen Ausdruck hatte, der die genauen Positionen der vier Galaxien anzeigte. <br><br>Somit ist Hickson 44 noch immer auf der &#8222;to-do-Liste&#8220;, zumal wenigstens auch NGC3185 auch im 8&#8243;er noch relativ gut machbar sein sollte &#8211; entsprechend guten Himmel vorausgesetzt.<br><br>Der Himmel zog mehr und mehr zu, somit entschloss ich mich gegen 0Uhr abzubauen. W\u00e4hrend ich die ersten Utensilien reingebracht hatte, hatte sich der Himmel innerhalb k\u00fcrzester Zeit komplett zugezogen. Nicht ein Stern war mehr am Himmel zu sehen. Darauf hoffend nicht vom Schnee \u00fcberrascht zu werden, wuchtete ich schnell den gro\u00dfen Dobson und den Rest meiner Ausr\u00fcstung rein, sichtete noch schnell die Fotos des Abends und ging zu Bett, da der Wecker mich wieder gegen 6 Uhr unsanft aus dem Tr\u00e4umen rei\u00dfen w\u00fcrde.<br><br>Die Erkenntnisse des Abends:<br><br>1. Der gro\u00dfe Dobson ist und bleibt eine Baustelle. Die Kombination aus langbrennweitigem Dobson und kurzbrennweitigen Refraktor ist zwar visuell gro\u00dfes Kino, vom Handling her in der derzeitigen Version aber noch zu umst\u00e4ndlich. Das mu\u00df besser werden oder wird wieder in den Originalzustand zur\u00fcckgebaut.<br><br>2. Der Fisheye-Aufsatz f\u00fcr die EOS bildet erwartungsgem\u00e4\u00df ab &#8211; ist eben nur ein g\u00fcnstiger Aufsatz und kein s\u00fcndhaft teures, echtes Fisheye.<br><br>3. Gute Vorbereitung zahlt sich bei der n\u00e4chtlichen Beobachtung aus. Diese Erfahrung habe ich aber schon vor 1 1\/2 Jahren gemacht, als ich topvorbereitet Stephans Qunitett mit dem 8&#8243;er Dobson beobachtet habe. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unverhofft kommt viel zu selten &#8230; &#8230; zumindest, was klaren Himmel angeht. Doch heute, am Tag des 11ten Geburtstags meiner gro\u00dfen Tochter, war die \u00dcberraschung perfekt. Entgegen der Wettervorhersagen klarte es am sp\u00e4ten Nachmittag mehr und mehr auf. 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