{"id":50,"date":"2010-01-31T09:40:05","date_gmt":"2010-01-31T09:40:05","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1:8090\/index.php\/webcam\/"},"modified":"2026-05-25T19:03:35","modified_gmt":"2026-05-25T19:03:35","slug":"webcam","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/index.php\/mein-equipment\/fotokram\/webcam\/","title":{"rendered":"Webcam"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\">Warum Planeten filmen und nicht einfach fotografieren?<\/span><br><br>Sie werden sich vermutlich fragen, was ein Film mit einem Foto zu tun hat. Dies ist einfach zu erkl\u00e4ren. Ein Film besteht aus vielen Einzelbildern, die in kurzer Zeit hintereinander angezeigt werden. Ein Film im Fernsehen besteht z.B. aus 25 Einzelbildern pro Sekunde. Nimmt man also eine Sekunde eines Fernsehfilms auf, so kann man diese Filmdatei anschlie\u00dfend in 25 einzelne Fotos zerlegen. F\u00dcr das menschliche Auge stellen sich 25 Bilder pro Sekunde als bewegtes Bild, eben als Film da.<br><br>Aber warum sollte man Planeten filmen, anstatt einfach durchs Teleskop zu fotografieren? Das h\u00e4ngt mit der Luftunruhe, dem sogenannten &#8222;Seeing&#8220; zusammen. Um Details auf Planeten wahrnehmen zu k\u00f6nnen, mu\u00df man diese bei der visuellen Beobachtung hoch vergr\u00f6\u00dfern, bzw. beim fotografieren oder filmen eine hohe Brennweite verwenden. Umso h\u00f6her die Vergr\u00f6\u00dferung, bzw. die Brennweite, desto st\u00f6render macht sich die Luftunruhe bemerkbar. Es gibt N\u00e4chte, da ist eine erfolgreiche Planetenbeobachtung mit h\u00f6herer Vergr\u00f6\u00dferung praktisch unm\u00f6glich, da der Planet dann nur als verschwommenes Etwas im Teleskop zu sehen ist. Meist aber gibt es auch dann ein paar ganz kurze Momente, in denen der Planet ein paar Details preisgibt. Und genau diese Momente m\u00fc\u00dfte man mit einem Fotoapparat erwischen, um halbwegs vern\u00fcnftige Fotos hinzubekommen. Dies ist aber praktisch unm\u00f6glich, da diese guten Momente oftmals nur im Millisekundenbereich liegen. Daher eignet sich eine Videokamera, oder eben eine einfache Webcam gut zum Planeten filmen, da diese beim filmen ja quasi st\u00e4ndig fotografiert, noch dazu einige Male pro Sekunde. Filmt man den Planeten ein paar Minuten, so bekommt man recht schnell eine gro\u00dfe Menge Einzelbilder zusammen. Je nachdem, wie gut das Seeing in der &#8222;Filmnacht&#8220; war, erh\u00e4lt man mal mehr, mal weniger verwendbare Einzelbilder, die im Anschlu\u00df mittels eines Computerprogramms gemittelt werden. Ich nutze daf\u00fcr die Freeware Giotto, die auch automatisch die Einzelbilder aus den Filmdateien selektiert und diese auf Ihre Qualit\u00e4t hin untersuchen kann.<br><br>Ein Einzelbild allein reicht aber nicht aus, da in ihm noch sehr viel Bildrauschen enthalten ist. Dieses kann man aber stark herabsetzen, indem man mehrere Einzelbilder zu einem Summenbild mittelt. Dabei wird am Ende des Prozesses jedes einzelne Pixel mit einem aus allen verwendeten Bildern gemittelten Wert zusammengestellt. Da Rauschen ein Zufallssignal ist, l\u00e4\u00dft es sich durch Mitteln stark reduzieren, bzw. bei gen\u00fcgend Einzelbildern sogar komplett eliminieren. Ein fertiges Summenbild besteht dann im Idealfall aus mehreren hundert Einzelbildern der zuvor aufgenommenen Filmdatei.<br><br>Das Endergebnis wird umso besser, je besser das Seeing war und je mehr Einzelbilder zum &#8222;stacken&#8220; Verf\u00fcgung stehen. Theoretisch k\u00f6nnte man jetzt einfach eine Stunde filmen, um auch bei nicht so gutem Seeing gen\u00fcgend Einzelbilder zur Verf\u00fcgung zu haben. Praktisch geht das aber nicht, da sich die Planeten ja auch um die eigene Achse drehen. Besonders deutlich sieht man das, wenn man Jupiter filmt. Dieser rotiert in knapp 10 Stunden einmal um die eigene Achse. Da die Jupiteroberfl\u00e4che bei gutem Seeing und hoher Brennweite viele Details preisgibt, macht sich an diesem die Rotation sehr schnell bemerkbar. Filmt man zu lange, dann verwischen die Details beim anschlie\u00dfenden Mitteln der Einzelbilder wieder.<br><br><span style=\"text-decoration: underline\">Nun aber zu meiner Webcam und dem ben\u00f6tigten Zubeh\u00f6r<\/span><\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b49d2&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b49d2\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Webcam\/01.JPG\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Ich habe mir im Fr\u00fchjahr 2008 eine Philips SPC900NC zugelegt. Nicht zuletzt deswegen, weil diese der Nachfolger der in der Plantenfotografie mitlerweile legend\u00e4ren ToUCam ist, die zu dem Zeitpunkt aber nicht mehr erh\u00e4ltlich war. Beim Kauf einer Webcam zum Planeten filmen, sollte man darauf achten, dass diese einen CCD- und keinen CMOS-Sensor zum Einfangen der Photonen aus dem Teleskop hat, da dieser lichtempfindlicher ist, als ein CMOS-Sensor. Die SPC900NC hat solch einen CCD-Sensor, wie auch schon die ToUCam.<br><br>Da die Objektive der Webcams meist minderer Qualit\u00e4t sind, mu\u00df dieses erstmal entfernt werden, zumal es f\u00fcr die Fotografie im Prim\u00e4rfokus des Teleskops (das ja quasi als Objektiv dient) eh nicht ben\u00f6tigt wird. Bei der SPC900NC geht dies ganz einfach. Zuerst zieht man den grauen Objektivring mit einem Messer ein kleines St\u00fcck nach vorn.<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b4ada&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b4ada\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Webcam\/05.jpg\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Danach kann man das Objektiv mitsamt dem Ring einfach abschrauben.<br><br>Um die Webcam nun ans Teleskop zu bekommen, ben\u00f6tigt man einen Adapter der die Webcam auf den 1,25&#8243;-Okularauszug des Teleskops adaptiert. F\u00fcr die Philips Webcams gibt es einen solchen Adapter beim Astroh\u00e4ndler zu kaufen. Dieser wird einfach in das Gewinde der Webcam geschraubt, indem zuvor das Webcamobjektiv gesessen hat.<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b4bad&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b4bad\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Webcam\/02.JPG\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Aufbau zum Filmen an einem Newtonteleskop:<br><br>&#8211; Webcam<br>&#8211; 1,25&#8243;-Webcamadapter<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>Filmt man mit der Webcam an einem Newton-Spiegelteleskop, indem man die Webcam mit Adapter einfach in den Okularauszug steckt, dann ben\u00f6tigt man nur noch einen Computer, um die Videodatei (.avi) aufzeichnen zu k\u00f6nnen.<br><br>Kommen aber Linsen in den Strahlengang, ben\u00f6tigt man noch einen Infrarot(IR)-Sperrfilter. W\u00e4hrend das menschliche Auge Licht im infraroten Spektrum nicht wahrnehmen kann, ist der Bildsensor einer Kamera sehr wohl empfindlich in diesem Bereich und macht dieses Spektrum auch in der Videodatei f\u00fcr den Menschen sichtbar. Dies allein w\u00e4re kein Problem. Das Problem entsteht erst durch Linsen im Strahlengang, die diese die infraroten Strahlen anders brechen, als das Spektrum des f\u00fcr uns direkt sichbaren Lichts. Dadurch wird das Bild im Video etwas verschwommen\/matschig dargestellt. In den Webcams und auch in digitalen Videokameras und Fotoapparaten ist aus diesem Grund immer auch ein IR-Sperrfilter verbaut. Bei der Philips SPC900NC befindet sich dieser Sperrfilter am chipzugewandten Ende des Webcamobjektivs, welches ja zum Planetenfilmen entfernt werden sollte. Daher mu\u00df nachtr\u00e4glich wieder ein IR-Sperrfilter verbaut werden, den es als einfachen 1,25&#8243;-Einschraubfilter gibt.<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b4c71&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b4c71\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Webcam\/03.JPG\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Aufbau zum Filmen an Teleskopen mit Linsen im Strahlengang (z.B. Rafraktoren oder Newton mit Barlowlinse):<br><br>&#8211; Webcam<br>&#8211; 1,25&#8243; Webcamadapter<br>&#8211; 1,25&#8243; IR-Sperrfilter<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>Wie gesagt, filmt man ohne Zubeh\u00f6r an einem Newtonteleskop, dann wird der IR-Sperrfilter nicht ben\u00f6tigt. Um aber Planetendetails einfangen zu k\u00f6nnen, wird in den meisten f\u00e4llen die Brennweite des Teleskops nicht ausreichen. Man ben\u00f6tigt dann entweder einer Barlowlinse um die Teleskopbrennweite zu vervielfachen, oder man filmt mittels Okularprojektion.<br><br>In ersterem Falle steckt man die Barlowlinse in den Okularauszug des Teleskops, so wie man es vom visuellen Einsatz her kennt, und steckt die Webcam samt 1,25&#8243;-Adapter und eingeschraubtem IR-Sperrelement in die Aufnahme der Barlowlinse.<br><br>F\u00fcr die Okularprojektion ben\u00f6tigt man noch zus\u00e4tzliche Teile, wie auf folgendem Foto zu sehen:<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b4d26&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b4d26\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Webcam\/04.JPG\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Aufbau f\u00fcr Okularprojektion:<br><br>&#8211; Webcam<br>&#8211; 1,25&#8243; Webcamadapter<br>&#8211; 1,25&#8243; IR-Sperrfilter<br>&#8211; T2 auf 1,25&#8243; Adapter<br>&#8211; T2 Fotoring<br>&#8211; Okular (mit abgezogener Augenmuschel)<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>Ben\u00f6tigt wird ein passendes Okular, bei dem die Gummiaugenmuschel abgezogen wird. In der dann sichbaren Nut wird der &#8222;T2-Fotoring&#8220; mittels dreier Feststellschrauben fixiert. Auf das T2-Anschlu\u00dfgewinde wird dann der &#8222;T2-auf-1,25&#8243;-Adapter&#8220; aufgeschraubt, in welchen dann wiederum die Webcam mit &#8222;1,25&#8220;-Webcamadapter&#8220; und eingeschraubtem &#8222;IR-Sperrelement&#8220; gesteckt wird.<br><br>Auf dem Foto ist zwar ein 25mm Pl\u00f6ssl-Okular zu sehen, filmen tue ich aber mit einem 9mm TS-SWM Okular.<br><br><br>Hier mal die SPC900NC zusammen mit einer 2-fach-TS-Barlow im Einsatz an meiner 12&#8243; f\/5 Lightbridge beim filmen von Sonnenflecken im M\u00e4rz 2013. F\u00fcr die Nachf\u00fchrung sorgt meine EQ-Plattform:<\/p>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b4dd9&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b4dd9\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB02032013\/02032013_03.JPG\" width=\"640\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e142b4e8a&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e142b4e8a\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Webcam\/Lightbridge+Webcam.JPG\" width=\"640\" height=\"427\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum Planeten filmen und nicht einfach fotografieren? Sie werden sich vermutlich fragen, was ein Film mit einem Foto zu tun hat. Dies ist einfach zu erkl\u00e4ren. Ein Film besteht aus vielen Einzelbildern, die in kurzer Zeit hintereinander angezeigt werden. Ein Film im Fernsehen besteht z.B. aus 25 Einzelbildern pro Sekunde. 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