{"id":33,"date":"2009-12-27T15:28:58","date_gmt":"2009-12-27T15:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1:8090\/index.php\/12062009-wir-haben-doch-keine-zeit\/"},"modified":"2026-05-25T18:15:10","modified_gmt":"2026-05-25T18:15:10","slug":"12062009-wir-haben-doch-keine-zeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/index.php\/beobachtungsberichte\/beobachtungsberichte-2009\/12062009-wir-haben-doch-keine-zeit\/","title":{"rendered":"12.06.2009 &#8211; Wir haben doch keine Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Um 22.30Uhr habe ich mich mit meinem Spechtelkollegen Henning auf den Weg zu unserem Hauptbeobachtungsplatz auf knapp 500m \u00fcNN aufgemacht. Viel Zeit hatten wir ja nicht, da bereits gegen 0.45Uhr der Mond aufgehen w\u00fcrde. Daher hatte ich mir auch nicht viel vorgenommen.<br><br>Vor der Abfahrt habe ich nochmal schnell auf Calsky.de nachgeschaut, ob`s noch etwas besonderes am Himmel zu beobachten g\u00e4be. Und tats\u00e4chlich: Um 23.33Uhr sollte der Iridium Satellit mit der Nummer 59 einen sch\u00f6n hellen Flare knapp \u00f6stlich der Cassiopeia hinlegen &#8211; -6,3mag! Irre. Da war nat\u00fcrlich klar, dass ich auch meine EOS und das Fotostativ mitnehmen mu\u00dfte.<br><br>Gesagt getan. Nachdem ich gegen 23.05Uhr meinen 16&#8243; Dobson aufgebaut und justiert hatte stellte ich auch gleich das Fotostativ mit der EOS auf und stellte mir den Wecker im Handy, damit ich den Flare nicht verpasse.<br><br>Mit nicht ausgek\u00fchltem Spiegel hielt ich erstmal auf den bereits recht tief stehenden Saturn. Wie zu erwarten war die Abbildung sehr schwammig. Drei Monde konnte ich erkennen. Bei der Nachbearbeitung meiner Beobachtung am heimischen PC stellte sich raus, dass im Okular links von der Saturnkugel Rhea und rechts daneben Thetys und Titan standen. Laut Calsky stand zu dem Zeitpunkt noch Dione knapp unterhalb der rechten Ringh\u00e4lfte. Dieser Mond war mir allerdings im Teleskop nicht aufgefallen. Wird wohl auch am nicht so dollen Seeing gelegen haben. Die Ring\u00f6ffnung konnte ich nur f\u00fcr Sekundenbruchteile hin und wieder mal kurz wahrnehmen. Deutlicher war da ein Wolkenband auf der S\u00fcdhalbkugel des Saturn zu sehen.<br><br>Um 23.25Uhr, mein Wecker hatte gerade an den Iridium-Flare erinnert, machte ich mich an die EOS, um diese zu fokussieren und ein paar Probesch\u00fcsse zu starten. P\u00fcnktlich dann um 23.33Uhr konnten wir den Satelliten s\u00fcdlich der Cassiopeia entdecken. Er beschrieb genau die Bahn, die Calsky vorausberechnet hatte. Auch das Helligkeitsmaximum fand genau an der vorausberechneten Stelle statt. Ich finds immer wieder klasse, wie pr\u00e4zise sich das vorhersagen l\u00e4\u00dft.<br><br><a href=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Satelliten\/Iridium%20Cassiopeia.jpg\" target=\"_blank\">Hier meine 30-Sekunden-Belichtung des Iridiumflares.<\/a><br><br>Deutlich sieht man, wie der Iridium \u00f6stlich am Himmels-W vorbeischrammelt.<br><br>Henning und ich waren echt begeistert, wie grell der Iridium da auf uns runterschien. Einen so hellen Iridium hatten wir beide noch nicht gesehen.<br><br>Um 23.50Uhr machte ich mich wieder an meinen 16&#8243;er &#8211; wir hatten ja keine Zeit &#8211; der Mond sollte ja bald schon aufgehen und unsere Deepskyreise r\u00fccksichtslos beenden.<br><br>Zuerst machte ich mich auf die Suche nach M3, einem der sch\u00f6nsten Kugelsternhaufen am Himmel wie ich finde. Auch wenn M13 heller und gr\u00f6\u00dfer ist, die sch\u00f6nere Kugelform hat eindeutig M3. Trotz noch immer nicht richtig dunklem Himmel &#8211; ja, der Sommer naht mit gro\u00dfen Schritten &#8211; war die Kugel schon im 14mm Speers Waler bei 130facher Vergr\u00f6\u00dferung sch\u00f6n aufgel\u00f6st. Das Speers 8-5mm Zoom sollte da aber noch mehr bringen. Tat es dann nat\u00fcrlich auch. Bei 6,5mm (280fach) war M3 fast Formatf\u00fcllend im 84\u00b0 Okulargesichtsfeld des Zoomokulars. Ein irre geiler Anblick! Tausende von kleinen Sternchen, deren Anzahl in Richtung Zentrum extrem stark scheint. Wirklich klasse diese Kugel aus 28.000 Lichtjahren Entfernung betrachten zu k\u00f6nnen.<br><br>Danach hielt ich dann aber doch noch mal auf M13, f\u00fcr den direkten Vergleich. Klar, viel gr\u00f6\u00dfer erscheint diese Kugel schon daher, weil sie mit knapp 23.000 Lichtjahren auch n\u00e4her an unserem Sonnensystem ist. F\u00fcr 6,5mm ist er eindeutig zu gro\u00df. Aber mit 8mm bei 230facher Vergr\u00f6\u00dferung sah auch M13 richtig toll aus &#8211; nur nicht so sch\u00f6n kugelf\u00f6rmig wie M3. Trotzdem auch sehr sch\u00f6n und im 16&#8243;er vor allem richtig toll aufgel\u00f6st.<br><br>Mitlerweile war es schon nach Mitternacht. Die Milchstra\u00dfe zog sich sehr sch\u00f6n zerkl\u00fcftet von Nord-Ost bis S\u00fcden \u00fcber den Himmel. Da mu\u00dfte ich doch schnell nochmal `ne Serie mit der EOS schie\u00dfen.<br><br>Die s\u00fcdliche Milchstra\u00dfe im Sch\u00fctzen:<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e11cbc385&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e11cbc385\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Milchstrassenzentrum.jpg\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\r\n<p><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>10x 30sek. bei ISO1600\/Brennweite 18mm\/Blende f\/4,5, abz\u00fcglich Masterdark<br><br>Leider sind wir auch an unserem Beobachtungsplatz nicht g\u00e4nzlich vor der Lichtverschmutzung umliegender Ortschaften gesch\u00fctzt, wie man auf dem Foto gut sehen kann. Aber es ist wesentlich besser als zu Hause und eigentlich auch nur direkt am Horizont zu sehen. Das Foto bringt das durch die Bildbearbeitung etwas st\u00e4rker zum Vorschein als es tats\u00e4chlich ist.<br><br>Der Schwan und die Leier (und `n bl\u00f6der Flieger ):<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e11cbc486&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e11cbc486\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Schwan.jpg\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\r\n<p><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>(gleiche Belichtungsdaten wie zuvor)<br><br>Die Grenzgr\u00f6\u00dfe habe ich nat\u00fcrlich mal wieder nicht bestimmt. M13 war aber indirekt zu sehen, und das, obwohl es ja nicht mehr zu 100% dunkel wird.<br><br>Da ich gerade mit der EOS in der Schwanregion zugegen war wollte ich auch mit dem 16&#8243;er mal reinhalten. Genauer gesagt ins darunter liegende Sternbild F\u00fcchschen, indem ja bekanntlich M27 &#8211; der Hantelnebel &#8211; zu Hause ist. Vor ein paar Wochen hatte ich diesen knapp 1400 Lj. entfernten planetarischen Nebel zum ersten Mal mit meinem 16&#8243; von zu Hause aus auf`s Korn genommen. Da stand er aber in der Lichtglocke der benachbarten 20.000 Einwohner-Stadt und noch dazu recht tief. Jetzt hier wesentlich h\u00f6her am viel besseren Himmel war die Hantel einfach nur gigantisch. Im Speers Whaler Zoom bei 230facher Vergr\u00f6\u00dferung mit Baader UHC-S-Filter einfach der Hammer. Die Form ist im 16&#8243;er nicht nur viel deutlicher warnehmbar als im 8&#8243;er , nein, die &#8222;Ohren&#8220; kommen auch sehr deutlich hervor und au\u00dfer dem Zentralstern konnte ich noch drei andere Sterne innerhalb der Hantel deutlich erkennen. Wenn mehr Zeit gewesen w\u00e4re (wie gesagt, der Mond stand ja schon in den Startl\u00f6chern) h\u00e4tte ich gern noch l\u00e4nger draufgehalten.<br><br>Aber ein anderes Objekt, welches ich zuvor auch noch nie beobachtet hatte, wollte ich gerne vor Mondaufgang noch aufsuchen. Und zwar hatte ich in der SuW 5\/2009 erst vor kurzem einen Bericht \u00fcber die Galaxie NGC4656\/7 &#8211; aufgrund seiner Form auch Hockeyschl\u00e4ger genannt &#8211; gelesen und wollte diese zusammen mit der Nachbargalaxie NGC4631 &#8211; auch Herings- oder Walgalaxie genannt &#8211; nun auch mal selbst beobachten. Mit dem 32mm TS-WA bei knapp 60facher Vergr\u00f6\u00dferung versuchte ich das Galaxienp\u00e4rchen in den Jagdhunden aufzusp\u00fcren. Am S\u00fcdosthorizont bemerkte ich leider schon eine zunehmende Aufhellung, als ich mit der Suche begann.<br><br>&#8222;Wir haben doch keine Zeit&#8220;, kamen mir da Stefan Raabs Worte in den Sinn. Ich mu\u00dfte mich beeilen. &#8222;\u00c4tzend&#8220;, dachte ich noch dabei, dass man sich jetzt auch beim Spechteln noch abhetzen mu\u00df. Der Alltag ist doch schon stre\u00dfig genug, oder?<br><br>Aber egal, die beiden NGC`s wollte ich unbedingt noch mitnehmen. Nach einer Weile des rumstocherns (anders konnte man das nicht nennen, was ich hier aufgrund des Zeitdrucks fabrizierte) konnte ich die beiden dann doch noch ausmachen. Die spindelf\u00f6rmige edge-on-Galaxie NGC4631 hob sich bei 60fach noch recht gut vom Himmel ab, w\u00e4hrend NGC4656\/7 etwas schw\u00e4cher schien. Wieder ein kurzer Blick gen S\u00fcdost zeigte, dass der glutrote Mond sich bereits drohend \u00fcber die H\u00fcgel erhob. Der Himmel litt bereits bis fast in den Zenit schon leicht unter der aufkommenden Lichtseuche. Die Milchstra\u00dfe war aber immernoch recht deutlich zu sehen. Gl\u00fccklicherweise standen die Jagdhunde genau entgegengesetzt, sodass ich noch ein bischen bei den NGC`s verweilen konnte. Der &#8222;Hockeyschl\u00e4ger&#8220; war deutlich zu erkennen. Schon irre wenn man sich versucht vorzustellen, welche Kr\u00e4fte NGC 4631 auf NGC4656\/7 ausge\u00fcbt haben mu\u00df, um diese so zu &#8222;verbiegen&#8220;. Aber mir solls recht sein. Gibts eben sch\u00f6n was zu gucken. Deutlich war der Stiehl des Schl\u00e4gers in der Form eines langgezogenen Tropfens (NGC4656) zu erkennen. Dort wo sich der Tropfen spitz zulaufend und dabei lichtschw\u00e4cher werdend verj\u00fcngte, grenzte der abgewinkelte wieder deutlich hellere Teil der Schlagfl\u00e4che des Schl\u00e4gers (NGC4657) an. Diese irregul\u00e4re Galaxie hat \u00fcbrigens zwei NGC-Nummern, da der Entdecker William Herschel annahm, dass es sich bei NGC4657 um eine Begleitgalaxie von NGC4656 handeln w\u00fcrde. Doch schon Lord Rosse erkannte, dass es sich um eine einzige Galaxie handelt.<br>Beim konzentrieren auf weitere Details fiel mir dann aber leider auf, dass der Himmel nun zunehmend schlechter wurde. Schade, denn den Hering h\u00e4tte ich ja auch gerne noch etwas intensiver be\u00e4ugt. \u00dcber den Kollegen war ich mit dem Dobson nur mal schnell dr\u00fcbergehuscht, weil ich mir erst den Hockeyschl\u00e4ger vornehmen wollte. Ein Schwenk zur\u00fcck zum Hering zeigte dann auch, dass er langsam im Mondlicht abzusaufen drohte. Also gab ich dann die Deepskyjagd f\u00fcr diesen Abend erst mal wieder auf.<br><br>Die beiden sind auf jeden Fall beim n\u00e4chsten Mal wieder auf der Liste und zwar gleich wenn es dunkel ist. Aber da w\u00e4re ja auch schon das n\u00e4chste Problem &#8211; es wird momentan eben nicht mehr richtig knackedunkel. Na ja, mal schauen. Pa\u00dft schon noch.<br><br>Kurze Zeit nach dem Mond ging dann auch der helle Jupiter auf. Dieser konnte nat\u00fcrlich bei der H\u00f6he am Himmel noch keine Details zeigen. Aber seine Zeit kommt ja auch erst noch.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e11cbc54f&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e11cbc54f\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/Mond+Jupiter.JPG\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\r\n<p><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>Wir machten uns dann langsam ans abbauen. Henning wollte Heim und ich bin ja auf ihn angewiesen, um meinen 16&#8243; Volltubus-Dobson wieder ins Auto und zu Hause wieder ins &#8222;Teleskopzimmer&#8220; (klingt nobel, wa? &#8211; doch der Schein tr\u00fcgt ) bugsieren zu k\u00f6nnen. W\u00e4re der olle Mond nicht gewesen, ich w\u00e4re wahrscheinlich noch l\u00e4nger geblieben und h\u00e4tte den Dobson dann allein ins Auto gequ\u00e4lt. Aber so hatte ich dann auch keine Lust mehr zu spechteln. Also sind wir gegen 1.45Uhr wieder heimged\u00fcst.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 22.30Uhr habe ich mich mit meinem Spechtelkollegen Henning auf den Weg zu unserem Hauptbeobachtungsplatz auf knapp 500m \u00fcNN aufgemacht. Viel Zeit hatten wir ja nicht, da bereits gegen 0.45Uhr der Mond aufgehen w\u00fcrde. Daher hatte ich mir auch nicht viel vorgenommen. 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