{"id":110,"date":"2013-04-14T10:56:32","date_gmt":"2013-04-14T10:56:32","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1:8090\/index.php\/07042013-gegensaetze-ziehen-sich-an-die-sonne-und-komet-panstarrs\/"},"modified":"2026-05-25T19:03:36","modified_gmt":"2026-05-25T19:03:36","slug":"07042013-gegensaetze-ziehen-sich-an-die-sonne-und-komet-panstarrs","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/index.php\/beobachtungsberichte\/beobachtungsberichte-2013\/07042013-gegensaetze-ziehen-sich-an-die-sonne-und-komet-panstarrs\/","title":{"rendered":"07.04.2013 &#8211; Gegens\u00e4tze ziehen sich an &#8211; die Sonne und Komet PANSTARRS"},"content":{"rendered":"<p>Gegens\u00e4tze ziehen sich an \u2013 beim \u00dcberlegen, welchen Titel dieser Beobachtungsbericht bekommen sollte, fiel mir diese Metapher ein. Denn gegens\u00e4tzlicher k\u00f6nnen die beiden \u201eHauptdarsteller\u201c dieses Berichts wohl kaum sein \u2013 ein hei\u00dfer Stern und ein kalter, schmutziger \u201eSchneeball\u201c. Und da sich zwei Massen ja gegenseitig anziehen, passte das auch, wenngleich die Anziehungskraft der Sonne nat\u00fcrlich im ein vielfaches gr\u00f6\u00dfer ist, als die eines Kometen.<\/p>\r\n<p><br><span style=\"text-decoration: underline\">Beobachtung der Sonne am 07.04.2013:<\/span><\/p>\r\n<p>Was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Tag, dieser Sonntag. Nachdem sich unser Heimatstern in den vergangenen Monaten doch sehr rar gemacht hat, kamen an besagtem Sonntag doch einige Sonnenstunden zusammen. Schon am fr\u00fchen Morgen war der Himmel kr\u00e4ftig blau und wolkenlos. Es war einfach nur herrlich, die w\u00e4rmende Kraft ihrer Strahlen auf dem K\u00f6rper zu sp\u00fcren. So brauchte es schon am Vormittag nicht viel und ich entschied mich dazu, seit langem mal wieder einen Blick auf die Sonne zu riskieren.<\/p>\r\n<p>Schnell war mein 12\u201c f\/5 Dobson mit dem Sonnenfilter und dem Lichtschutz versehen und neben dem Coronado PST Sonnenteleskop in der Einfahrt aufgebaut. Somit konnte ich unser Zentralgestirn sowohl mit dem gro\u00dfen Newtonteleskop im Wei\u00dflicht (volles Farbspektrum \u2013 in Summe eben wei\u00df), wie auch mit dem viel kleineren PST im tiefroten H-alpha-Licht (656,3nm), beobachten. Um es vorweg zu nehmen, die Sonne geizte in beiden Teleskopen nicht mit faszinierenden Details.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac2b68&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac2b68\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/Sonnenbeobachtung_07042013.JPG\" width=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Nein, ich habe keinen Zwillingsbruder, sondern lediglich ein bisschen mit einer neuen iPhone-App (CloneErase) gespielt, mit der es \u201eauf Knopfdruck\u201c m\u00f6glich ist, sich ganz schnell mal auf einem Foto zu clonen.<\/p>\r\n<p>Im Wei\u00dflicht waren neben der Granulation auch einige Flecken und Fleckengruppen zu beobachten. Vor allem in Verbindung mit dem Binoansatz waren die Details doch sehr lecker. Feinste Strukturen waren da in den Umbren und Penumbren der Flecken zu erkennen, die mich, wenn auch schon lange her, immer wieder an den Physikunterricht in der Schule erinnern, wo wir mit einem Magneten und Eisensp\u00e4ne sch\u00f6n Feldlinien darstellen konnten. Hinken tut der Vergleich ja auch in keinster Weise, da die Sonnenflecken ja auch durch magnetische Ph\u00e4nomene hervorgerufen werden. F\u00fcr uns Beobachter sind sie aber nur sichtbar, da sie ca. 1.500 bis 2.000 Grad k\u00e4lter sind als die restliche Sonnenoberfl\u00e4che und somit wesentlich dunkler erscheinen.<\/p>\r\n<p>Auch in der Wellenl\u00e4nge der H-alpha-Linie waren spektakul\u00e4re Details zu sehen. Aufgrund der relativ geringen \u00d6ffnung des Coronado PST von nur 40mm, empfinde ich die Details auf der Kreisfl\u00e4che der Sonne immer nicht als so wahnsinnig detailreich und verharre bei diesen nicht so lange. Die Protuberanzen find ich aber auch im kleinen PST schon sehr sch\u00f6n anzusehen, vor allem, wenn am Sonnenrand so sch\u00f6ne B\u00f6gen und Fackeln zu sehen sind, wie an diesem Sonntag. Auch hier lohnt sich der Einsatz des Binoansatzes, wenngleich dadurch aber auch schneller \u201edas Licht ausgeht\u201c, da der Strahlenteiler im Binoansatz ja die Lichtmenge halbiert und jeweils eine H\u00e4lfte auf je ein Auge wirft. Beim gro\u00dfen Dobson mit seinem 305mm im Durchmesser messenden Hauptspiegel an der Sonne noch l\u00e4ngst kein Problem. Bei einem 40mm Teleskop, das noch dazu nur einen ganz schmalen Bereich des f\u00fcr das menschliche Auge sichtbaren Spektrums durchl\u00e4sst, wird das aber bei steigender Vergr\u00f6\u00dferung schnell zu einem Problem. Eine Beobachtung ohne einen \u00fcber den Kopf gelegten Blendschutz \u2013 ich nutze daf\u00fcr immer mein schwarzes XL-Harley Davidson T-Shirt \u2013 ist nicht mehr m\u00f6glich. Da spielt dann pl\u00f6tzlich die \u201eDunkeladaption\u201c, die man sonst eigentlich nur bei der n\u00e4chtlichen Beobachtung von Deepskyobjekten f\u00fcr wichtig und unerl\u00e4sslich sieht, auch bei der Sonnenbeobachtung eine gro\u00dfe Rolle. Auch hier am Tage unter dem schwarzen Stoff, unterm Kinn auch noch zugehalten damit m\u00f6glichst kein Tageslicht zu den Augen kommt, entdeckt man nach f\u00fcr nach immer mehr Details umso l\u00e4nger man beobachtet. Und trotz weniger Licht erscheinen diese bei der binokularen Beobachtung mit beiden Augen auch um einen, wenn auch kleineren Faktor als bei der n\u00e4chtlichen Planeten- und Mondbeobachtung mit dem gro\u00dfen Dobson, deutlicher hervorzutreten, als bei der monokularen Beobachtung mit nur einem Auge.<\/p>\r\n<p>Wie so oft wollte ich den visuellen Eindruck auch fotografisch festhalten. Den gro\u00dfen Aufwand mit Webcam und Laptop scheute ich aber und holte nur meine kleine Fuji F31fd Digiknipse raus, um an beiden Teleskopen per Okularprojektion ein paar Fotos zu machen. Die besten Ergebnisse der Wei\u00dflicht- und H-alpha- Fotos habe ich dann sp\u00e4ter in folgendem Composite zusammengefasst. F\u00fcr die \u00c4sthetik habe ich das Wei\u00dflichtfoto der Sonnenscheibe ein wenig orange eingef\u00e4rbt.<\/p>\r\n<p>Sonnencomposite vom 07.04.2013<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac2c62&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac2c62\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Sonnensystem\/SonneHA+WL07042013.jpg\" width=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>So ca. 3 Stunden verbrachte ich so \u00fcber die Mittagszeit hinweg drau\u00dfen unter strahlend blauem Himmel. Zwischendurch immer mal \u00b4n K\u00e4ffchen und \u00b4n Zigarettchen zu mir genommen und es mir dabei richtig gut gehen lassen. Am sp\u00e4teren Nachmittag holte ich dann noch \u201eOswald\u201c, meinen etwas \u00e4lteren 60\/900 Refraktor raus, um auch damit noch einen Blick auf die Sonne zu werfen.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac2d32&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac2d32\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/07042013_01.JPG\" height=\"480\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Nat\u00fcrlich darf man mit einem \u201enormalen\u201c Teleskop die Sonne nur mit Sonnenfilter beobachten, um Augensch\u00e4den zu vermeiden. Mir bekannt sind nur zwei Ausnahmen, bei denen man auf einen Objektivsonnenfilter verzichten kann, bzw. muss. Zum einen die Variante, wenn man zur Reduktion der Sonnenenergie einen sogenannten Herschelkeil benutzt, eine wesentlich g\u00fcnstigere, aber auch sehr sichere Variante ist die der Sonnenprojektion. Zum Lieferumfang von \u201eOswald\u201c geh\u00f6rte seinerzeit ein Sonnenprojektionsschirm, den man am Okularauszug befestigt und auf den das von einem Okular \u201eerzeugte\u201c Bild der Sonne dann projiziert wird. Bei dieser Variante muss man nur vermeiden Billigokulare mit Kunststofflinsen, bzw. mit in Kunststoff gefassten Glaslinsen zu verwenden. Diese Okulare werden aufgrund der gro\u00dfen Hitze im Brennpunkt zerst\u00f6rt.<\/p>\r\n<p>Obwohl ich f\u00fcr \u201eOswald\u201c auch einen Objektivsonnenfilter gebaut habe, wollte ich an diesem Sonntag mal die Projektionsmethode anwenden, um meinem vierj\u00e4hrigen Sohn auch mal die Sonne auf diesem Weg zu zeigen. Am Okular beobachten ist noch nicht so sein Ding.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac2dfa&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac2dfa\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/07042013_02.JPG\" height=\"480\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Aufgrund der relativ geringen Gr\u00f6\u00dfe der Projektion \u2013 der Aluminiumstab des Sonnenprojektionsschirms d\u00fcrfte ruhig noch etwas l\u00e4nger sein, um ein gr\u00f6\u00dferes Abbild der Sonne zu bekommen \u2013 sind die feinen Details zwar nicht ganz so gut zu erkennen, als bei der Beobachtung der Sonne direkt durch\u00b4s Okular. Nichts desto trotz geht da auch schon einiges, wie folgendes Foto zeigt, bei dem ich einfach das projizierte Sonnenbild vom Schirm abfotografiert habe. In dieses Foto habe ich noch den gro\u00dfen Sonnenfleck \u201eeingebaut\u201c, den ich mit kleinerer Okularbrennweite, also h\u00f6herer Vergr\u00f6\u00dferung f\u00fcr das Foto ebenfalls auf den Schirm projiziert hatte. Der Schatten auf dem projezierten Bild der Sonnenkugel stammt von dem Alurohr, welches den Projektionsschirm h\u00e4lt.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac2ebd&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac2ebd\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/07042013_03.JPG\" width=\"640\" height=\"476\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Der kleine \u201eOswald\u201c ist mit seinem \u00d6ffnungsverh\u00e4ltnis von f\/15 schon ein feines Teleskop. Beim Beobachten mit Objektivsonnenfilter direkt durch\u00b4s Okular hat er eine wirklich tolle, kontrastreiche Abbildung. Auch am Mond macht er eine gute Figur. F\u00fcr alles andere wird aber schnell die \u00d6ffnung von nur 60mm zu klein, um genug Licht zu sammeln, bzw. f\u00fcr hohe Vergr\u00f6\u00dferungen eine ausreichend hohe Aufl\u00f6sung zu bekommen. Aber allein vom visuellen Anblick her ist \u201eOswald\u201c wirklich ein sch\u00f6nes Teleskop, nicht zuletzt aufgrund seiner Bauweise, parallaktisch montiert mit den Proportionen eines klassisch alten, langen Refraktors. F\u00fcr intensive Beobachtungen nutze ich das Ger\u00e4t nat\u00fcrlich nicht, aber mir kam schon immer mal wieder der Gedanke, ob sich \u201eOswald\u201c nicht auch als M\u00f6belst\u00fcck in meinem B\u00fcro eignen w\u00fcrde.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac2f81&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac2f81\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/07042013_04.JPG\" width=\"640\" height=\"469\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Beobachtung des Kometen C\/2011 L4 PANSTARRS am 07.04.2013:<\/span><\/p>\r\n<p>Nachdem es den ganzen Tag \u00fcber sonnig blieb, keimte in mir die Hoffnung, dass ich am Abend vielleicht doch noch einen Blick auf den Kometen PANSTARRS werfen k\u00f6nnte. Ein paar Tage zuvor passierte er \u2013 nat\u00fcrlich nur rein visuell von der Erde aus betrachtet, nicht real \u2013 die Andromedagalaxie in knappem Abstand. Dieses Ereignis war mir aufgrund der Wetterlage schon nicht verg\u00f6nnt. Laut dem Astronomieprogramm Stellarium sollte sich PANSTARRS an diesem Abend bereits wieder auf knappe 4 \u00bd\u00b0 von M31 entfernt haben. Ebenfalls in Stellarium probierte ich dann aus, mit welchem Objektiv ich die beiden v\u00f6llig verschiedenen Objekte dann auch am besten zusammen auf den Chip meiner Canon EOS1000D bannen k\u00f6nnte. Mit meinem alten Porst 135\/2,8 Teleobjektiv sollte das gut gelingen.<\/p>\r\n<p>Gegen 20.45Uhr kam ich an meinem f\u00fcr dieses \u201eProjekt\u201c vorgesehenen Beobachtungsplatz nahe Goldhausen an. Gute Sicht Richtung Nord-Westen war gefordert, da sich der Komet und die Andromedagalaxie ja in der fortgeschrittenen D\u00e4mmerung schon recht nah am Horizont befinden w\u00fcrden.<\/p>\r\n<p>Zwei Beobachtungsversuche hatte ich ja bereits von diesem Platz aus unternommen. Der erste war am 13.03.2013. An dem Abend hatte ich meine Binomount mit dem 20&#215;80 Triplet Fernglas, mein 10&#215;50 Lidlglas und meine EOS mit Fotostativ dabei. Die folgenden zwei Fotos entstanden an dem Abend.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac303a&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac303a\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/13032013_01.jpg\" width=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Leider konnte ich den Schweifstern an dem Abend nicht entdecken, da genau in der richtigen Richtung eine fette Wolkenbank durchzog. \u00dcber mir war der Himmel komplett klar, aber Richtung West-Nordwest ging au\u00dfer der oberhalb des Kometen stehenden Mondsichel nicht viel. Somit verlief der erste Versuch leider negativ.<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac30ea&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac30ea\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/stories\/BB07042013\/13032013_02.jpg\" width=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>Bereits an diesem 13.03. wurde ich von einer Erk\u00e4ltung voll erwischt, die sich in den Folgetagen noch verschlimmerte. Somit konnte ich erst am 26.03. einen erneuten Versuch starten den Kometen aufzusuchen \u2013 diesmal mit Erfolg, wenngleich die Bedingungen auch an diesem Abend nicht perfekt waren.<\/p>\r\n<p>Komet PANSTARRS am 26.03.2013 gegen 20.35Uhr:<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac3198&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac3198\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Sonnensystem\/C2011_L4_PANSTARRS_26032013_1.jpg\" width=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>(EOS1000D, 78mm, f\/5,6, ISO800, 10x 10 Sekunden)<\/p>\r\n<p><br>Komet PANSTARRS am 26.03.2013 gegen 20.50Uhr:<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac324b&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac324b\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Sonnensystem\/C2011_L4_PANSTARRS_26032013_2.jpg\" width=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>(EOS1000D, 105mm, f\/5,6, ISO1600, 20x 6 Sekunden)<\/p>\r\n<p>Aber zur\u00fcck zum 07.04.2013. Diesmal hatte ich auch meine LXD-75 Montierung mitgenommen, da ich gern eine Langzeitbelichtung des Kometen zusammen mit der Andromedagalaxie erstellen wollte, auf der die Sterne nicht zu Strichen werden sollten. Erst beim Aufbauen meines mitgenommenen Equipments \u2013 LXD-75 Montierung, EOS1000D mit verschiedenen Objektiven, Binomount, 20&#215;80 und 10&#215;50 Fernglas \u2013 bemerkte ich, dass ich die Binomount gar nicht aufbauen brauchte. Ich besitze nur eine lange Schraube mit Fotogewinde und damit kann ich entweder eines der Ferngl\u00e4ser auf der Binomount befestigen, oder die EOS auf der Prismenschiene der Montierung. Da der Komet ja wie gesagt tief am Himmel steht, war es aber auch kein Problem, mein Auto als Fernglasmontierung zu nutzen, was auch gut gelang.<br><br>Die erste Belichtungsserie schoss ich nicht mit dem alten Porst Teleobjektiv, sondern mit dem Kit-Objektiv meiner EOS mit eingestellten 55mm Brennweite. Ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen, dass ich gleich zu Beginn ein paar Aufnahmen erhalten w\u00fcrde, bei denen sowohl M31 als auch der Komet gemeinsam auf dem Chip der Kamera landen w\u00fcrden. Irgendwie traute ich der Simulation in Stellarium nicht so richtig, was sich aber im Nachhinein als unbegr\u00fcndet erwies.<\/p>\r\n<p>W\u00e4hrend die Aufnahmeserie lief, holte ich mein 20&#215;80 Triplet Fernglas raus und beobachtete mit dem Autodach als Stativ. Die Andromedagalaxie war als Aufsuchhilfe f\u00fcr den Kometen schnell gefunden. Aber was f\u00fcr ein erb\u00e4rmlicher Anblick. Viel mehr als den l\u00e4nglichen Kernbereich der riesigen Galaxie konnte ich nicht ausmachen. Gerade noch so den Ansatz des ersten vom Kern aus gesehenen Staubbandes. Und das auch nur weil ich wusste, dass es dort sein musste. Auch die Aufnahmeserie best\u00e4tigte mir, dass M31 schon deutlich im Siff des Horizontdunstes lag. Von dort aus schwenkte ich dann langsam in Richtung Himmelspol und \u2026 da lag er vor mir, der \u201eschmutzige Schneeball\u201c, genannt C\/2011 L4 PANSTARRS. Der Komet, auf den schon im letzten Jahr gro\u00dfe Hoffnungen gelegt wurden, seit Jahren mal wieder einen Schweifstern mit blo\u00dfem Auge am Himmel sehen zu k\u00f6nnen. Aber zum einen machte die Wetterlage da mal wieder einen Strich durch die Rechnung und zum anderen entwickelte sich PANSTARRS nicht ganz so hell, wie zuvor erhofft.<\/p>\r\n<p>An diesem Abend war es auch wieder nicht m\u00f6glich ihn mit blo\u00dfen Augen zu erwischen, zu schlecht war die Transparenz in Horizontn\u00e4he. Auch die Andromedagalaxie, die bei h\u00f6herem Stand am Himmel ganz leicht mit unbewaffnetem Auge zu finden ist, konnte ich nur mit Hilfe des Sterns Mirach finden. Dies war der einzige mit blo\u00dfem Auge sichtbare Stern der Sternkette, die ich immer zum Aufsuchen unserer Nachbargalaxie verwende.<\/p>\r\n<p>Der Anblick von PANSTARRS im 20&#215;80 war aber dennoch sehr sehenswert. Nach l\u00e4ngerer Beobachtung war sein breitgef\u00e4cherter Schweif deutlich erkennbar. Und die Helligkeit d\u00fcrfte in etwa bei 3 \u2013 3,5mag gelegen haben. Denn abz\u00fcglich des Horizontsiffs hatte ich schon den Eindruck, dass der Kernbereich von PANSTARRS ein klein wenig heller war, als der Kern der Andromedagalaxie.<\/p>\r\n<p>Komet PANSTARRS und die Andromedagalaxie am 07.04.2013:<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac32f5&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac32f5\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Sonnensystem\/C2011_L4_PANSTARRS+M31_07042013_1.jpg\" height=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>(EOS1000D, 55mm, f\/5,6, ISO800, 15x 60 Sekunden)<\/p>\r\n<p>Nach dieser Fotoserie wechselte ich noch das Kameraobjektiv. Mein altes Porst 135\/f2,8 Tele sollte zum ersten Mal f\u00fcr astronomische Aufnahmen zum Einsatz kommen. Da die Optik nun keine Profioptik ist, habe ich die Blende des Objektivs f\u00fcr die Aufnahmeserie auf f\/8 runtergedreht, was sich bei der Bildbearbeitung auch als scheinbar notwendig erwies.<\/p>\r\n<p>W\u00e4hrend die Aufnahmeserie lief, machte ich eine nette Fernglasrunde mit dem 20&#215;80. Zuerst war der Orionnebel dran, der sich auch sch\u00f6n mit seien Schwingen zeigte. Im Fuhrmann gings dann an die drei offenen Sternhaufen M36,38 und M37. Ich hab\u00b4s ja sonst nicht so mit offenen Sternhaufen \u2013 abgesehen von h&amp;chi im Perseus \u2013 aber der Anblick im Gro\u00dffernglas war schon recht sch\u00f6n.<\/p>\r\n<p>Ein Schwenk r\u00fcber zu \u201emeinem\u201c Sternbild Zwilling zeigte mir dann den n\u00e4chsten offenen Sternhaufen \u2013 M35. Im Teleskop nehme ich diesen hellen Sternhaufen eigentlich nur als Wegweiser zu einem f\u00fcr mein Empfinden viel sch\u00f6neren, aber auch deutlich schw\u00e4cheren offenen Sternhaufen \u2013 NGC2158. Und auch diesen konnte ich tats\u00e4chlich im 20&#215;80 Fernglas erkennen, wenn auch nat\u00fcrlich nur indirekt als verwaschenes kleines Fleckchen. Aber Freude kam trotzdem auf.<\/p>\r\n<p>Da ich mich an einem bewaldeten West-Berghang befand, war eine Beobachtung von Nordost bis S\u00fcden nicht m\u00f6glich. Daher dachte ich mir, ich mach\u00b4s mir mal ein wenig gem\u00fctlich und lege mich auf den noch immer verschneiten Feldweg und grase noch ein paar Objekte im Zenit ab. Zuerst machte ich mich auf die Suche nach der Whirlpoolgalaxie M51, die auch schnell gefunden war und mir auch wie gewohnt seinen kleinen Begleiter NGC5195 als kleine Ausbuchtung der gr\u00f6\u00dferen Galaxie M51 zeigte. Sehr sch\u00f6n und vor allem sehr relaxend nach all der Suche des richtigen Kamerabildausschnitts und der richtigen Belichtungseinstellungen f\u00fcr die Fotoserien. Es geht doch nichts \u00fcber die visuelle Beobachtung des Sternenhimmels.<\/p>\r\n<p>Weiter ging\u00b4s zur Galaxie M101. Auch die war als etwas schw\u00e4cheres Fleckchen schnell gefunden. Und dann weiter zum Galaxienp\u00e4\u00e4rchen M81 und M82. Deutlich waren die Unterschiede zu erkennen. M81 nahezu kreisrund, M82 dagegen wie eine l\u00e4ngliche Zigarre. Und bei der war sogar bei l\u00e4ngerer konzentrierter Beobachtung die Unregelm\u00e4\u00dfigkeit im Kernbereich zu erkennen. Woouuuu, einfach klasse. Irgendwie sollte ich doch \u00f6fters mal das Fernglas zu Hand nehmen.<\/p>\r\n<p>Sp\u00e4t war es mittlerweile geworden. Eigentlich wollte ich ja nur den Kometen mit M31 knipsen und beobachten und hatte meiner Frau gesagt, dass ich bis ca. 22.30Uhr wieder zur\u00fcck sein w\u00fcrde. Nun war es bereits 23.30Uhr und ich beschloss alles wieder einzupacken und gen Heimat zu fahren. Ein guter Entschluss, zumal ich die letzten Aufnahmen der Fotoserie nicht mehr gebrauchen konnte, da der Komet nun auch im Siff des Horizonts deutlich blasser geworden war.<\/p>\r\n<p>Komet PANSTARRS und die Andromedagalaxie am 07.04.2013:<\/p>\r\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6a25e13ac33a0&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6a25e13ac33a0\" class=\"wp-block-image size-full wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--pointerdown=\"actions.preloadImage\" data-wp-on--pointerenter=\"actions.preloadImageWithDelay\" data-wp-on--pointerleave=\"actions.cancelPreload\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/heiko.jailobeam.de\/wp-content\/uploads\/legacy\/phocagallery\/Sonnensystem\/C2011_L4_PANSTARRS+M31_07042013_2.jpg\" height=\"640\" style=\"vertical-align: middle\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\tdata-wp-bind--aria-label=\"state.thisImage.triggerButtonAriaLabel\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.thisImage.buttonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.thisImage.buttonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><\/figure>\n<p>(EOS1000D, 135mm, f\/8, ISO800, 15x 60 Sekunden)<\/p>\r\n<p>Leider konnte ich bei der Bildbearbeitung nicht mehr Details aus M31 rausarbeiten, zu schlecht war die Transparenz w\u00e4hrend der Aufnahmen. Auf dem letzten Foto erkennt man auch ganz gut, wie die Transparenz von oben nach unten deutlich nachl\u00e4sst. Dennoch bin ich recht zufrieden damit und kann im Nachhinein nur sagen, dass es mal wieder ein sehr sch\u00f6ner Beobachtungsabend war und ich meinen Dobson eigentlich auch nicht vermisst habe.<\/p>\r\n<p>Alles in allem war\u00b4s also ein wirklich sch\u00f6ner Tag, den ich beobachtungstechnisch doch sehr genossen habe.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegens\u00e4tze ziehen sich an \u2013 beim \u00dcberlegen, welchen Titel dieser Beobachtungsbericht bekommen sollte, fiel mir diese Metapher ein. Denn gegens\u00e4tzlicher k\u00f6nnen die beiden \u201eHauptdarsteller\u201c dieses Berichts wohl kaum sein \u2013 ein hei\u00dfer Stern und ein kalter, schmutziger \u201eSchneeball\u201c. 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